🚧 JOBREPORT – RĂŒckbau einer halbrunden Dachkonstruktion im AWG-MĂŒllheizkraftwerk Wuppertal

Die Firma Neeb GmbH & Co. KG wurde von der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal mit einer besonders interessanten und anspruchsvollen Aufgabe betraut: Im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme sollte eine halbrunde Dachkonstruktion auf dem GelĂ€nde des AWG-MĂŒllheizkraftwerks entfernt werden – und das mit möglichst geringem Demontageaufwand. Die Baustelle befand sich in einem alten Steinbruch, der nur ĂŒber eine kurvenreiche Bergabstraße erreichbar war. Diese durfte ausschließlich von Fahrzeugen mit einem maximalen Gesamtgewicht von weniger als 60 Tonnen befahren werden.

Die Dachkonstruktion wog insgesamt rund 22 Tonnen. Aufgrund des begrenzten Platzes, des Zeitdrucks und des hohen Gewichts entschied man sich, die Konstruktion in zwei gleichgroße Teile zurĂŒckzubauen. Die Herausforderung bestand darin, die jeweils 11 Tonnen schweren und 16m x 40 m großen DachhĂ€lften auf dem engen GelĂ€nde, auf einer 60 Metern entfernten UmladeflĂ€che sicher abzulegen. Dort ĂŒbernahmen zwei SPMT-Einheiten, die mit speziellen Aufnahmekonstruktionen ausgestattet waren, die DachhĂ€lften und transportierten sie weiter in ein Zwischenlager.

Eine zentrale Rolle in der aufwĂ€ndigen Planung spielte der Mobilkran GROVE GMK6450-1. Bereits im Morgengrauen begann das Team von Neeb mit dem Einsatz. FĂŒr den Transport des 72 Tonnen schweren Krans ĂŒber die bergab fĂŒhrende Zufahrtsstraße wurde der Hauptausleger vor Ort demontiert und separat per LKW verladen, um die GewichtsbeschrĂ€nkung der Zufahrtsstraße einzuhalten. Nach der Ankunft auf dem GelĂ€nde wurde der 60 Meter lange Hauptausleger wieder montiert. Im Anschluss wurde der Kran mit 135 Tonnen Gegengewicht, der selbstrĂŒstenden Mastabspannung MEGAWINGLIFT sowie einer 37 Meter langen Wippspitze vollstĂ€ndig gerĂŒstet.

Trotz der komplexen Rahmenbedingungen verlief der Einsatz reibungslos. Projektleiter und Ringo Kiesling, der auf mittlerweile 25 Jahre Berufserfahrung bei Neeb zurĂŒckblickt, zeigte sich beeindruckt vom Ablauf. „Wir hatten ein super Team vor Ort! Dieses Zusammenspiel mit der guten Technik hat dafĂŒr gesorgt, dass wir schon zur Mittagszeit Zugbereitschaft melden konnten“, berichtet er zufrieden.

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